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MPU-Leistungstest: üben Sie in Ruhe, bevor es zählt

Der Leistungstest am Computer macht vielen mehr Angst als das Gespräch — meist ohne Grund. Hier können Sie die typischen Aufgaben kostenlos ausprobieren und sehen, worauf es wirklich ankommt.

Die Übungstests

Probieren Sie es einfach aus

Beispielbild aus der Übung Verkehrsauffassung: Kreuzung mit Motorrad, Auto und Vorfahrtsschild
Übung 01

Verkehrsauffassung

Eine Verkehrssituation wird nur den Bruchteil einer Sekunde gezeigt. Danach geben Sie an, was Sie erkannt haben — Fußgänger, Fahrzeuge, Schilder, Ampeln. Angelehnt an den Verkehrsauffassungstest (ATAVT).

ca. 10 Minuten · ohne Anmeldung · am Handy nutzbar

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Beispielaufgabe aus der Übung Linienverfolgung: neun verschlungene Linien, ein roter Pfeil markiert die zu verfolgende Linie, unten die nummerierten Kästchen 1 bis 9
Übung 02

Linienverfolgung

Mehrere Linien verlaufen kreuz und quer durcheinander. Ihre Aufgabe: eine bestimmte Linie mit den Augen verfolgen und ihr Ende finden. Angelehnt an den Linienverfolgungstest (LVT).

ca. 10 Minuten · ohne Anmeldung · am Handy nutzbar

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Beispielaufgabe Cognitrone: vier Strichfiguren und eine Vergleichsfigur auf schwarzem Grund
Übung 03

Cognitrone

Oben vier Figuren aus geraden Strichen, darunter eine fünfte — ist sie mit einer der oberen deckungsgleich? Prüft Konzentration und Genauigkeit. Angelehnt an den Cognitrone (COG).

ca. 10 Minuten · ohne Anmeldung · am Handy nutzbar

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Bedienkonsole des Determinationstests mit farbigen Tasten, Zahlentasten und zwei Pedalen
Übung 04

Determinationstest

Farben und Töne in schneller Folge, beantwortet mit Tasten und Pedalen. Prüft die Belastbarkeit, wenn viel gleichzeitig kommt. Angelehnt an den Determinationstest (DT).

ca. 10 Minuten · ohne Anmeldung · mit Ton

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Was Sie erwartet

Der Leistungstest bei der MPU — ehrlich erklärt

Der Leistungstest ist einer der vier Teile der MPU. Er läuft am Computer ab, dauert insgesamt etwa 40 Minuten und wird an einer Spezialtastatur bedient. Vorher erklärt Ihnen ein Testleiter jede Aufgabe, und Sie haben eine Übungsphase, in der Sie Fragen stellen dürfen.

Geprüft werden fünf Bereiche

  • Reaktion — wie schnell und zuverlässig Sie auf Signale reagieren
  • Aufmerksamkeit — wie gut Sie Wesentliches vom Unwesentlichen trennen
  • Konzentration — wie stabil Sie über längere Zeit bei der Sache bleiben
  • Belastbarkeit — wie Sie zurechtkommen, wenn viele Reize gleichzeitig kommen
  • Orientierung — wie schnell Sie sich einen Überblick verschaffen

Die gängigen Testverfahren

In den Begutachtungsstellen sind vor allem zwei Systeme im Einsatz: das Wiener Testsystem und Corporal Plus. Welche Verfahren genau drankommen, entscheidet die jeweilige Stelle.

ATAVT

VerkehrsauffassungstestVerkehrsbilder werden sehr kurz gezeigt — Sie geben an, was darauf zu sehen war.

LVT

LinienverfolgungstestEine Linie im Gewirr verfolgen und ihr Ende finden. Prüft die Orientierung.

DT

DeterminationstestViele Reize in schneller Folge — Farben, Töne, Pedale. Prüft die Belastbarkeit.

COG

CognitroneFiguren vergleichen und entscheiden. Prüft Aufmerksamkeit und Konzentration.

Wie das Ergebnis bewertet wird

Je Verfahren werden zwei Werte getrennt berichtet: die Leistungsmenge (wie viel Sie geschafft haben) und die Leistungsgüte (wie fehlerfrei). Beide werden nie miteinander verrechnet.

Ihr Ergebnis wird mit einer Vergleichsgruppe verglichen und als Prozentrang angegeben. Für die Klasse B gilt üblicherweise ein Prozentrang von 16 als Richtwert, für Lkw und Bus 33 bis 36. Ein Prozentrang von 16 bedeutet: 84 von 100 Personen der Vergleichsgruppe waren besser — das klingt nach wenig, reicht für Klasse B aber aus.

Und wenn die Werte nicht reichen?

Dann ist die MPU nicht automatisch verloren. In diesem Fall gibt es die Fahrverhaltensbeobachtung: eine Fahrt auf einer festgelegten Strecke, bei der ein besonders geschulter Psychologe mitfährt und beurteilt, wie Sie sich im echten Verkehr verhalten. Viele bestehen genau auf diesem Weg — denn Fahren können die meisten deutlich besser, als ein Computertest es abbildet.

„Die Leistungstests sind selten der Grund, warum jemand die MPU nicht besteht. Entscheidend ist das Gespräch.“

Häufige Fragen

Was Betroffene am häufigsten fragen

Kann ich den Leistungstest überhaupt üben?
Ja — und es hilft. Nicht, weil Sie die Aufgaben auswendig lernen könnten, sondern weil die Nervosität sinkt, wenn Sie das Prinzip schon kennen. Wer weiß, was ihn erwartet, verliert am Testtag keine Zeit mehr mit Verstehen.
Ich bin beim Reaktionstest durchgefallen — ist jetzt alles vorbei?
Nein. Zu schwache Testwerte bedeuten nicht automatisch ein negatives Gutachten. In aller Regel wird Ihnen die Fahrverhaltensbeobachtung angeboten — eine echte Fahrt, bei der ein Psychologe mitfährt. Viele bestehen genau dort.
Wie lange dauert der Leistungstest?
Rechnen Sie mit etwa 40 Minuten für alle Verfahren zusammen. Die einzelnen Aufgaben dauern jeweils nur wenige Minuten, dazu kommen Erklärung und Übungsphase.
Bin ich zu alt für die Tests?
Ihr Ergebnis wird mit einer Vergleichsgruppe verglichen, die zu Ihnen passt. Sie werden also nicht an Zwanzigjährigen gemessen. Wer regelmäßig fährt, kommt in aller Regel gut zurecht.
Darf ich vor dem Test Medikamente nehmen?
Sprechen Sie das offen an. Manche Medikamente beeinflussen Reaktion und Konzentration — das ist bekannt und wird berücksichtigt, wenn Sie es vorher sagen. Verschweigen ist immer der schlechtere Weg.
Sind Ihre Übungen die echten Testverfahren?
Nein. Es sind eigene Übungssimulationen, die dem Prinzip der bekannten Verfahren nachempfunden sind. Die echten Tests laufen bei der Begutachtungsstelle unter anderen Bedingungen ab. Die Übung hier soll Ihnen die Angst nehmen, kein Ergebnis vorhersagen.
Martin Sliwinski, Verkehrstherapeut und Gründer der MPU-Erfolgsformel

„Ihre MPU bestehen Sie nicht mit auswendig gelernten Märchen.“

Keine leeren Garantieversprechen, keine dubiosen Fragenkataloge. Als Verkehrstherapeut weiß ich: Sie müssen keine Probleme erfinden, die Sie nie hatten. Was der Gutachter sehen will, ist eine ehrliche und realistische Auseinandersetzung mit Ihrer Vorgeschichte.

Holen Sie sich das echte Praxiswissen. In meiner kostenlosen Anleitung zeige ich Ihnen genau, wie dieses System funktioniert.

Martin Sliwinski

Verkehrstherapeut · Gründer der MPU-Erfolgsformel

Die MPU-Erfolgsformel

Eine gute MPU-Vorbereitung ruht auf vier Säulen

Säule 01

Vorgeschichte

Was war wirklich los? Eine realistische, ehrliche Darlegung Ihres früheren Verhaltens.

Säule 02

Ursachen

Warum ist es wirklich dazu gekommen? Die psychologische Wurzel hinter dem Verhalten.

Säule 03

Veränderung

Was haben Sie konkret verändert? Nachvollziehbar, mit echten Beispielen statt leerer Versprechen.

Säule 04

Rückfallschutz

Wie sichern Sie die Zukunft ab? Eine realistische Strategie für echte Situationen.

Der nächste Schritt

Der Test ist selten das Problem — das Gespräch schon

In einem kostenlosen, vertraulichen 1-zu-1-Gespräch sage ich Ihnen ehrlich, wo Sie bei Ihrer MPU stehen — kein Verkaufsgespräch. Wählen Sie Telefon oder Zoom.